Mein Diättagebuch

By Daniel Schröder | Abnehmen

Jun 27
diättagebch-vorlage-kostenlos

Führst du schon ein Diättagebuch? Ich habe lange gegrübelt, ob und wie ich selbst ein Diättagebuch führen sollte. Ich habe mich DAFÜR entschieden – aber auf eine Art und Weise, die ich selber am besten umsetzen kann. Und wenn du das hier ließt, dann bist du diesem Tagebuch schon näher, als du vielleicht denkst. 😉

Weshalb ich auch dir ans Herz lege, ein Diättagebuch zu führen und wie du dieses gestalten kannst, möchte ich in diesem Artikel zusammenfassen.

Diättagebuch- Wozu überhaupt?!

Ein Diättagebuch sollte immer einem bestimmten Zweck dienen. Nur weil es sich schön anhört, bringt es einem gar nichts.

Man könnte sagen, es soll mit Informationen aus der Vergangenheit helfen, den Moment und die nähere Zukunft in der Gewichtsreduktion, einfacher zu gestalten.

Nicht zuletzt sollte es natürlich der Motivation dienen – und allen Zwecken, die für dich in der Gewichtsreduktion von Relevanz sind.

Vielleicht möchtest du dich aber auch einfach nur im Nachhinein nochmal in die Situation versetzen, wie es dir in der Gewichtsreduktion ergangen ist. Wir wissen, dass eine Diät/Gewichtsreduktion keinesfalls eintönig, negativ und nervig sein muss.

Wenn ich an mein erstes Abnehm-Projekt zurück denke, dann wünsche ich mir manchmal, mehr dokumentiert zu haben.

Vielleicht wäre mir schon innerhalb der Gewichtsreduktion aufgefallen, welche Fehler ich mache.

Naja, zumindest weiß ich jetzt, im Nachhinein, was ich falsch gemacht habe und was damals hätte besser laufen können.

In meinem aktuellen Gewichtsprojekt werden mir diese nicht mehr unterlaufen. 😉

Sozusagen hilfst dir also ein Diättagebuch, Fehler zu vermeiden und auf unkomplizierte Art deinen Eigenen Leitfaden zu entwickeln.

Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist die Visualisierung deines Erfolgs!

Je nachdem, für welche der unten aufgeführten Methoden du dich entscheidest, siehst, ließt oder hörst du sogar, ob und wie du dich veränderst. 😉

Voraussetzung

Bevor du aber ein Diättagebuch sinnvoll führen kannst, musst du ein Konzept haben, um abzunehmen. Du willst ja schließlich keine Pleite dokumentieren.

Einfach heute zu sagen „Ich nehme ab“ und ab morgen nur noch Salat zu essen, wird dir ein ziemlich tristes Tagebuch bescheren. Das ist wohl nicht das, was wir uns wünschen. 😉

Abnehmen funktioniert im Endeffekt immer auf die gleiche Art und Weise. Dennoch können viele verschiedene Ansätze zum Erfolg führen.

Da ich immer für einen langfristigen und nachhaltigen Ansatz bin, wirst du hier auf meinem Blog keine Radikalmethoden zum Abnehmen finden. Stattdessen aber ganz viele Tipps, verpackt in Blog-Artikeln, mit denen ich auch mein -selbst provoziertes- Übergewicht angehe.

Da ich in diesem Beitrag nicht vom Thema abkommen möchte, empfehle ich dir, dich hier in Ruhe etwas einzulesen und dich möglichst mit dem Kalorienzählen (auf meine Art und Weise) vertraut zu machen. 😉

Ich gehe mal davon aus, dass du dich für ein bestimmtes Konzept entschieden hast. Insgeheim hoffe ich selbstverständlich, dass dies keine Crashdiät o.ä. ist!

Nun stelle ich dir einige Möglichkeiten vor, wie du dein Diättagebuch gestalten kannst, und am Schluss, wie meins aussieht. 🙂

Wie solltest DU dein Diättagebuch gestalten?

Es ist wichtig, dass du eine Art und Weise der Dokumentation wählst, die dir Spaß macht. Mit der du dich gerne beschäftigen möchtest. Und zwar für den Zeitraum der Gewichtsreduktion (oder noch länger).

Es muss kein richtiges Buch in Papierform sein, das du jeden Abend vor dem Zubettgehen vollkritzelst.

Sei kreativ!

1) Social Media

diättagebuch-kostenlos

Aus meiner Sicht eine der smartesten Lösungen, um schnell und kostenfrei ein kreatives Diättagebuch zu führen. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene soziale Netzwerke, sodass du dir das passende für dich auswählen kannst.

Du musst allerdings beachten, dass du hier das Tagebuch nicht für dich behältst (es sei denn, du stellst es auf privat). Auf dieses Thema komme ich gleich weiter unten ausführlich zu sprechen.

Überleg mal, was in den folgenden sozialen Netzwerken alles möglich ist:

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • Pinterest
  • Youtube

Du kannst Bilder machen, diese mit Text versehen. Videos oder einfach nur reine Notizen speichern.

Du kannst mit Kommentaren, Likes, Hashtags, Reposts und vielem mehr mit anderen Menschen in Kontakt treten – und andere Menschen mit dir!

Vorteil:
Es ist kostenlos! Ein Konto ist meist schnell und einfach erstellt. Ein Versuch ist es Wert! 😉

Nachteil:
Beschränkung auf die entsprechenden Funktionen innerhalb des sozialen Netzwerks.

2) Blog

diät-tagebuch-blog

Den ein oder anderen Schwierigkeitsgrad höher, als die sozialen Netzwerke: Ein eigener Blog!

Hier kannst du dich wirklich maximal kreativ und individuell entfalten. Und keine Sorge, auch Blogs sind mittlerweile recht schnell erstellt, und das ohne tieferes IT-Fachwissen!

Kostenlose Anlaufstellen, um einen eigenen Blog ins Leben zu rufen, sind beispielsweise Jimdo.com oder Blogger.de.

Alternativ die kostenpflichtige Version mit Hilfe eines Content Management Systems (CMS) wie beispielsweise WordPress.org oder Joomla.

Mein Blog www.caloright.de ist übrigens mit WordPress erstellt. 😉

Kostenpflichtig sind die letztgenannten deshalb, weil du hier zum einen eine Domain kaufen musst (die Adresse, die du oben in der Adressleiste deines Browsers eintippst) und ein Hostingpaket (das ist quasi Speicherplatz auf einem Server deines Hosters, welchen du anmietest, um dort vereinfacht ausgedrückt deine Webseite zu speichern und für andere erreichbar zu machen).

Es stünde dir die gesamte Palette aller denkbaren Medienformate zur Verfügung, ob Text, Bild, Video, Audio oder alles gemixt!

Vorteil:
Hier bist du dein eigener Herr, mit maximaler Flexibilität und wenig Einschränkungen.

Nachteil:
Wenn du es öffentlich gestalten und damit Menschen erreichen möchtest, dann sind einige Maßnahmen notwendig, damit dich deine potenziellen Leser auch finden.

Wenn du wissen möchtest, wie sich das genau gestaltet, dann lass es mich gerne unten in den Kommentaren wissen! 🙂

Außerdem ist hier eine gewisse Einarbeitungszeit unabdingbar.

3) Diagramme

Auch Gewichtsdiagramme, Diagramme für Körpermaße/Umfänge, sind ein sehr ansprechendes Format und macht ein Abnehmtagebuch meines Erachtens erst richtig komplett.

Für Freunde von Daten und Fakten ist dies sowieso ein absolutes Muss.

Du siehst auf dem Bild hier drunter, wie so ein Diagramm beispielhaft aussehen könnte.

Wenn du dich ein Wenig mit Excel oder ähnlichen Programmen auskennst, ist sowas in wenigen Sekunden erstellt.

Falls du da noch nicht so sicher bist, kannst du gerne meine Vorlage downloaden:

In Spalte A trägst du das Datum ein, in Spalte B das Gewicht. Das Diagramm erstellt sich dann von selbst. 🙂

Alternativ oder in Kombination kannst du dort auch eine weitere Spalte einfügen und mit weiteren Werten bestücken. Beispielsweise dem Verlauf des Durchschnittsgewichts oder bestimmter Körperumfängen.

Solltest du noch Fragen dazu haben, schreibe sie gerne unten in die Kommentare!

diättagebuch-vorlage

Download Vorlage (kostenlos):
Diättagebuch_Gewichtsdiagramm_Vorlage

 

Vorteil:
Etwas fürs Auge und Visualisierung des Verlaufs/Erfolgs anhand eindeutiger Daten.

Nachteil:
Nicht nur die Erstellung, sondern und vor allem die Interpretation verlangt nach einer kurzen Einarbeitung, bzw. Informationsbeschaffung.

4) Foren

Foren haben den Vorteil gegenüber einem Blog, dass du deine Gewichtsreduktion teil-anonymisiert gestalten kannst. Das soll heißen, Bilder sind meist nur für Forenmitglieder sichtbar.

Auch einen Nickname kannst du vergeben und musst damit nicht deine Privatsphäre aufgeben.

Ganz entscheidend: Du bist unter Gleichgesinnten!

Oftmals ist es so, dass es Foren zu einem bestimmten Thema gibt. Innerhalb dieser Foren wiederum gibt es verschiedene Bereiche, „Threads“.

Darunter sind auch Tagebücher, sogenannte Logs möglich.

Nach einer kurzen Anmeldung bist du quasi mittendrin. Du kannst dich motivieren lassen, andere motivieren, Fragen stellen und/oder Fragen beantworten.

Vorteil:
Schnelle, kostenlose Anmeldung, Anwesenheit von Gleichgesinnten und anonymisiertes Auftreten möglich.

Nachteil:
Sehr unflexibel, was verschiedene Medienformate angeht und teilweise beschränkt auf einen Personenkreis, der in diesem Forum angemeldet ist. Weiterhin gelten die individuellen Spielregeln des entsprechenden Forums.

5) Notizbuch / Tagebuch (Papierformat)

diättagebuch-vorlage

Dieses Bild ist eigentlich original das, was ich immer mit einem Tagebuch in Verbindung bringe. Ein Block, ein Stift, und ab die Post.

Sieht eigentlich ganz schick aus. Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand, der schnell schreibt und/oder auch Spaß am Schreiben hat, damit glücklich werden kann.

Du könntest ein Diättagebuch auch ergänzend zu einem normalen Tagebuch führen, oder beides in einem vereinen, wenn du denn schon ein normales Tagebuch führst.

Schwierig bis unmöglich wirds nur, wenn du hier Medien hinzufügen oder andere Menschen teilhaben lassen möchtest.

Bilder zu integrieren gestaltet sich auch schwierig, es sei denn, du kannst gut malen. Alternativ kannst du natürlich auch Bilder ausdrucken und einkleben.

Vielleicht möchtest du ja ein Tagebuch in Schriftform parallel zu einem Instagram-Konto führen. Dazu könntest du ab und an mal eine interessante Seite aus dem Tagebuch abfotografieren, mit 20 Filtern bearbeiten und veröffentlichen. Auch hier darfst (sollst) du kreativ sein. 😉

Vorteil:
Du hast etwas in der Hand und bist im positiven Sinne gezwungen, dich sehr detailliert mit dir und deinem Erfolg auseinanderzusetzen. Außerdem bleibt dieses Buch ganz für dich alleine – wenn du das willst.

Nachteil:
Kaum Interaktion mit anderen Menschen und wenig Möglichkeiten der Integration weiterer Medienformate (wie Diagramme, Bilder, Videos, etc.). Außerdem ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen.

6) Notizbuch / Tagebuch (Digital)

Sozusagen das Notizbuch 2.0 😉

Dafür bieten sich beispielsweise Word-Dokumente, Google-Docs-Dokument, Open Office Dokumente oder die Notizfunktion deines Smartphones an.

Ein Smartphone trägt man heute fast immer mit sich rum, das heißt, auch spontane Ideen oder Probleme sind schnell, auch wenns nur stichpunktartig ist, notiert.

Du könntest dir auch ein Grundgerüst mit Fragen aufbauen, die du regelmäßig beantwortest, um einen besseren Überblick zu erhalten.

Darunter könnten sich folgende Fragen wiederfinden:

  • Wie viel habe ich heute getrunken?
  • Wieso habe ich heute zu wenig getrunken?
  • Wann und was habe ich heute so gegessen? (Kalorientagebuch-App als Ergänzung möglich)
  • Wann kam heute so richtig der Hunger auf?
  • Wie viel Bewegung hatte ich heute?
  • Was hat mich heute belastet?
  • Welche Gedanken kamen auf, die der Gewichtsreduktion entgegenstehen?
  • Welche Fragen haben sich heute ergeben (die noch an dem Tag beantwortet werden können)?
  • Welche schönen Momente gab es heute und was war der Gewichtsreduktion förderlich?

Daraus lassen sich Vorsätze und Handlungsanweisungen für die nächsten Tage ableiten.

Du kannst auch hier ergänzend mit Bildern, Daten (Körpermaße, etc.), Diagrammen und Videos arbeiten.

Auch hier entscheidest du, ob du es veröffentlichen, oder für dich behalten willst. 😉

Vorteil:
Schnell erstellt und überall dabei. Ggf. um weitere Formate ergänzbar und mit copy and paste schnell in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Nachteil:
Wenig Interaktion mit anderen Menschen. Gewisse Einschränkung hinsichtlich der Integration interaktiver Medienformate. Dennoch einfacher, als bei dem Tagebuch in Papierform.

7) Bilder

Wie ich finde, immer eine super Ergänzung.

Denkbar sind Bilder von dir, um deine körperliche Entwicklung zu erkennen. Bilder von schönen Situationen, die dir zeigen, wie angenehm auch eine Gewichtsreduktion gestaltet werden kann.

Sie lassen sich dann im Handumdrehen in den sozialen Netzwerken veröffentlichen, auf dem Blog integrieren oder in ein digitales Tagebuch einbinden.

Vorteil:
Visualisierung der Fortschritte und eindeutiger Vergleich.

Nachteil:
Wenn du sie für dich behältst, dann gibt es nur den Nachteil der mehr oder weniger aufwändigen Erstellung. Wenn du sie öffentlich nutzt, kommen wir wieder auf das Thema Privatsphäre zu sprechen. Du musst entscheiden, ob du bereit bist, diese teilweise aufzugeben. Dazu aber gleich unten mehr! 😉

8) Videos

Video-Tagebücher, bzw. Videologs sind im Kommen. Schnapp dir ne Kamera (oder einfach dein Smartphone) und filme dich oder deine Umgebung.

Das ganze kannst du für dich behalten, oder auch beispielsweise auf Youtube veröffentlichen.

Auch in Facebook und Instagram lassen sich Videos einbinden. Als ergänzendes Medienformat ganz bestimmt unterhaltsam, aber durchaus auch etwas Arbeit.

Vorteil:
Hoher Unterhaltungsfaktor – für dich und auch für Interessierte. Hohe Informationsdichte in kurzer Zeit. Mittlerweile schnell erstellt (mit Smartphone).

Nachteil:
Integration von Bildern und Diagrammen zwar möglich, aber sehr aufwändig. Außerdem kann die Bearbeitung durchaus etwas umfangreicher werden (Transfer zu Datenträgern, Schnitt und Bearbeitung).

9) Sprachaufnahmen

Eine Methode, die ich mir für mich nur schwer vorstellen könnte, aber nicht unbeachtet bleiben soll: Die Sprachaufnahme.

Dafür musst du natürlich keine Recorder oder ähnliches mit dir rumschleppen – dein Smartphone bietet diese Funktion meist schon von Hause aus.

Noch cooler: Du kannst deine Sprachaufnahmen in Text automatisch umwandeln lassen. Dafür gibt es mittlerweile diverse Programme und Apps.

Wenn du deine Stimme gerne hörst (da wäre ich jetzt raus), dann könntest du richtig Spaß an dieser Methode finden! Spätestens, wenn du deine Sprachaufnahmen als Podcast verpackst.

Auch hier kannst du dich sehr kreativ auslassen, allerdings ist diese Methode nur sinnvoll in Ergänzung mit weiteren, oben genannten Methoden.

Vorteil:
Schnell gemacht, wenig kompliziert und kaum Aufwand in der Erstellung.

Nachteil:
Etwas trist, meiner Meinung nach. Es fehlt der visuelle Aspekt, der eine Vergleichbarkeit ermöglicht. Als Ergänzung aber nicht verkehrt.

10) Kalorientagebuch

kalorientagebuch-diättagebuchLast but not least, ein Tool, das in jedem Fall ergänzend genutzt werden sollte.

Man hat es uns mittlerweile so einfach gemacht, dass das Kalorienzählen täglich nur noch wenige Minuten in Anspruch nimmt. Dank diverser Smartphone-Apps brauchst du nicht mehr alle Mahlzeiten von Hand notieren und selber berechnen.

Ich nutze dafür die App „FDDB“, wovon du auf dem Bild einen Screenshot siehst. Alternativ gibt es beispielsweise noch Lifesum und viele weitere Apps. Schau dazu einfach mal nach Kalorienzähler oder Kalorientagebuch. 😉

Öffentlich oder privat, nur für dich?

abnehmlog-abnehmtagebuch

Eine grundlegende Frage; beides hat Vor- und Nachteile.

Wie oben schon beschrieben, ist ein klarer Vorteil für den öffentlichen Weg, dass du Feedback bekommst. Du kannst Fragen stellen und bekommst Tipps und (hoffentlich) positiven Zuspruch.

Es kann dir helfen, einen gewissen, kleinen Druck für dich zu erzeugen, sodass du Interessierte nicht enttäuschen und weiterhin mit Informationen versorgen möchtest.

Vielleicht gelingt es dir mit deinem Projekt sogar, andere Menschen zu motivieren. Bestimmt kann auch ich etwas von dir lernen. 🙂

Nachteile der öffentlichen Variante

Leider beinhaltet der öffentliche Weg auch Nachteile, wie ich selber feststellen musste.

Wenn du es öffentlich machst, dann hast du unweigerlich die Überwindung zu schaffen, deine Privatsphäre ein Stück weit aufzugeben.

Es wird immer Leute geben, die entweder nicht verstehen, was du machst (und es auch nicht verstehen wollen) oder dir einfach nicht deinen Erfolg beim Gewichtsverlust gönnen.

Vielleicht kennst du den Spruch, dass alles, was einmal im Internet existiert hat, für immer dort existiert.

Das ist ein Punkt, der wirklich sehr gut bedacht sein sollte. Beleidigungen und Ungunst im Internet „Cybermobbing“ sind leider allgegenwärtig.

Mein Tipp:

Ein Stück weit kannst du dich dieser Problematik entziehen, wenn du dein Projekt zwar öffentlich machst, aber dafür anonym.

Ich habe schon einige Blogs gesehen, wo Leute von ihrer Geschichte erzählen (ganz egal, um welches Thema es geht). Sie machen Bilder von sich im Gesicht unkenntlich und verändern ihren Namen. Geben sich einen Kunstnamen oder Spitznamen.

Aus meiner Sicht völlig legitim, wenn du es auch so deinen Lesern/Interessenten mitteilst.

Du kannst natürlich auch erst mal anonym starten und abwarten, wie es sich entwickelt. Die Option, alles auszupacken, bleibt dir dann immer noch offen.

Auf meinem Blog handhabe ich es so, dass ich mich nicht anonym präsentiere. Sowohl auf den meisten Bildern erkennst du mich und auch mein Name ist der, aus meinem echten Leben. 😉

Natürlich hoffe ich, dass sich die erwähnten Nachteile weiterhin auf ein Minimum beschränken. Und wünsche es dir selbstverständlich auch! 😉

Mein Diättagebuch

Wie handhabe ich es?

Nun möchte ich auch mal das Geheimnis lüften, was mein Diättagebuch ist.

Naja, ich habs ja eigentlich schon verraten, bzw. du hast es sicher schon längst geahnt:

Mein Diättagebuch ist mein Blog!

Mein Diättagebuch ist digital, online, öffentlich und eben kein Buch im eigentlichen Sinne.

Ich weiß für mich, dass ich ein eher visueller und zahlenbasierter Typ bin. Ich könnte mir nicht vorstellen, Sprachnachrichten von mir aufzunehmen und noch weniger könnte ich mir vorstellen, diese anhören zu müssen (ihr kennt diese Sache mit der eigenen Stimme!). 😀

Auf der anderen Seite weiß ich aber, dass Diagramme, Gewichtsverläufe und Bilder sehr gut funktionieren, um mich zu motivieren.

Auch das Schreiben hier auf diesem Blog ist eine Methode, die mir sehr liegt – gleichzeitig kann ich damit anderen Menschen, vielleicht auch dir, weiterhelfen!

Meine Blog-Artikel

Einen großen Anteil meines Abnehmtagebuchs machen meine Blog-Artikel aus.

Zwar nicht jeder einzelne Blog-Artikel hier, sondern beispielsweise diese hier:

Auf meinem Blog soll es ja nicht hauptsächlich um mich gehen, sondern um dich, als Leser. Aus diesem Grund versuche ich, eine gesunde Mischung zu kreieren, aus Artikeln, die mich, bzw. mein Projekt betreffen und dem wesentlich größeren Anteil an Artikeln, die dich betreffen und dich weiterbringen sollen.

Mein Gewichtsdiagramm (bis Ende Mai ’17)abnehmtagebuch-blog-diaettagebuch-online

Hier siehst du einen Ausschnitt (bis Ende Mai 2017) meines aktuellen Gewichtsdiagramms. Auch dieses findest du mit tagesaktuellen Werten im Bereich „Mein Projekt“.

Den Gewichtsverlauf sehe ich als eines der wichtigsten Bestandteile meines Diättagebuchs. Nicht nur in der aktuellen Gewichtsreduktion, sondern auch in dem Projekt, in dem ich 50 kg zugenommen habe, war das Gewicht der mitunter wichtigste Faktor.

Aus einem solchen Diagramm kannst du nämlich etwas lesen. Und damit meine ich nicht primär die täglichen Schwankungen!

Du kannst einen Trend erkennen, und um den geht es. Außerdem lässt sich mit den einzelnen Tageswerten ein Durchschnittsgewicht für die Woche errechnen.

Hier erkläre ich, wieso und weshalb tägliches Wiegen so wichtig ist – wenn es denn richtig interpretiert wird. 😉

Ein solches Gewichts-Diagramm ist in Excel schnell erstellt. Wenn du dich damit nicht so gut auskennst, dann kannst du gerne meine Vorlage von oben herunterladen. So hast du direkt ein Diättagebuch kostenlos und kannst sofort loslegen.

Meine Bilder

abnehmtagebuch-blog-diät

→ Zu den aktuellen Bildern

Neben dem Gewichts-Diagramm und den Körpermaßen sind Bilder für mich ein enorm wichtiges Werkzeug.

Das Spiegelbild trügt und Veränderungen sind kaum erkennbar, wenn du dich jeden Tag im Spiegel betrachtest.

Besser sind Bilder in Abständen von beispielsweise (wie in meinem Fall) 2 Wochen.

Dabei ist es wichtig, diese Bilder immer im gleichen Setting aufzunehmen. Damit ist gemeint, dass die Entfernung zur Kamera gleich sein sollte, die Haltung gleich sein sollte (bspw. Bauch angespannt auf allen Bildern), die Ausrichtung gleich ist, die Lichtverhältnisse gleich sind.

Ich handhabe das so, dass ich ein Stativ in meinem Zimmer stehen habe, dessen Kontaktpunkte der Standbeine mit dem Boden markiert sind. Die Stelle, auf der ich stehe, habe ich ebenfalls auf dem Boden markiert.

Als Hintergund nutze ich einen Vorhang und als Lichtquelle im komplett dunklen Raum nur eine Softbox, deren Ausrichtung auch markiert ist.

Jedes Bild ist also exakt gleich.

Zum Thema richtig Fotos machen erscheint auch bald ein separater Artikel, in dem ich genau zeige, wie das Knipsen bei mir so abläuft. 😉

Ich mache Bilder immer mit dem Selbstauslöser, frontal, von hinten, von der Seite einmal mit angespanntem und einmal mit ausgestrecktem Bauch, mit Armen am Körper anliegend und seitlich nach oben gewinkelt.

Veröffentlicht werden dann alle zwei Wochen die Aufnahmen von vorne und von hinten.

Die Bilder, mein aktuelles Gewichtsdiagramm und alle weiteren Infos zum Projekt findest du hier:

→ Projekt Gewichtszunahme (und -Abnahme)

Meine Social Media Kanäle

diaettagebuch-social-media

Am besten schaust du da mal selber rein. 😛

Über einen Besuch (und ein Like) würde ich mich sehr freuen! 🙂

Zusammenfassung

Meine Empfehlungen kennst du ja mittlerweile. 😉

In jedem Fall rate ich dir zu einem Diättagebuch. Wie dieses aussehen soll, entscheidest allein du!

Du hast im Laufe der Zeit immer noch die Möglichkeit, verschiedene der oben genannten Methoden zu testen, zu kombinieren oder zu verwefen.

Wenn du keinen Spaß daran hast, täglich von Hand zu schreiben, dann überleg dir, ob du es nicht einfach digital erstellen möchtest.

Feel free, was den Inhalt angeht. 🙂

Notiere positive sowie negative Erfahrungen und versuche mit der Zeit zu verstehen, wie es zu den jeweiligen Situationen kam.

Denke daran, dass auch negative Situationen und Rückschläge dich nicht am Abnehmen hindern.

Sie verlängern es höchstens minimal. Aber das sollte uns egal sein. Manchmal ergibt es durchaus Sinn, mal einen Schritt zurück zu gehen, um danach wieder mit voller Motivation 10 Schritte nach vorn zu machen.

Was ich immer für wichtig halte und meiner Meinung nach in keinem Diättagebuch fehlen sollte, sind ein Gewichtsdiagramm, bestimmte Körpermaße und vernünftige Bilder.

Das Gewicht kann dabei (in mittelmäßig erhöhten Körperfettregionen) auch mal trügen, indem du u. U. Muskelmasse aufbaust und Fett abnimmst. Deshalb ist es wichtig, ein Gewichtsdiagramm korrekt interpretieren zu können. 😉

Wie du das am besten machst, erfährst du auch demnächst auf meinem Blog.

Wenn du letztendlich dein Diättagebuch ganz minimalistisch gestalten willst, dann belasse es für den Anfang gerne bei einem Gewichtsdiagramm, das gerne mit der Vorlage oben erstellt werden kann.

Es wird dir helfen, mit Gewichtsschwankungen umzugehen, diese nicht überzubewerten, deinen Erfolg zu visualisieren und dich zu motivieren!

Was sagst du? 🙂

Führst du schon ein Diättagebuch? 😉 Wenn ja, wie genau sieht es bei dir aus?

Ist ein Gewichtsdiagramm auch mit dabei?

Oder betreibst du sogar ein Diättagebuch online, bspw. als Blog, so wie ich? 😛

Dann zeig doch gerne mal her! 😉

Über den Autor

Daniel Schröder ist 30 Jahre alt und der Gründer von caloright®. Er bloggt mit Leidenschaft über die Themen Ernährung, Abnehmen und Fitness. Daniel reizt es besonders, auch unkonventionelle Wege zu gehen und seinen Körper bewusst an Grenzen zu führen, um so die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken. Mit seinem Abnehmblog möchte er Orientierungslosen, insbesondere nach gescheiterten Diäten, seinen Weg zeigen, um aus dem Ernährungs- und Diätlabyrinth hinaus zu finden. Er steht für eine langfristige und kontrollierte Gewichtsreduktion.

Hinterlasse einen Kommentar:

(4) comments

Maria 23. November 2017

Danke für deine tolle Seite und deine tollen Tipps! Ich werde künftig wohl auch ein Diättagebuch führen! Finde ich eine geniale Sache und dies wird mich hoffentlich weiter motivieren durchzuhalten und mich gesund zu ernähren.

Viele Grüße, Maria

Reply
    Daniel Schröder 24. November 2017

    Hallo Maria,

    freut mich, dass dir der Artikel und meine Seite gefällt. 🙂

    Es ist eine gute Idee, ein Diättagebuch zu führen, denn es unterstützt die Kontrolle der Zielerreichung und macht es möglich, flexibel Anpassungen vorzunehmen. Außerdem kann es dir dabei helfen, am Ball zu bleiben. 😉

    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Liebe Grüße und alles Gute

    Daniel

    Reply
Lilia 6. Oktober 2018

Hi! Danke für den inspirierenden Artikel! Ich probiere es tatsächlich gerade auch mit einem Abnehmtagebuch per Blog. Der steckt aber noch in den Babyschuhen (Kinderschuhe wäre schon ein übertriebener Ausdruck). Mein Problem ist, dass ich einfach so viel um die Ohren habe, dass Abnehmen im Moment nicht meine oberste Priorität sein kann und ich außerdem doch sehr begrenzte IT-Fähigkeiten habe… Ich hoffe aber trotzdem, dass es mir gelingt, mich vernünftig zu organisieren und zumindest einmal wöchentliche Einträge zu machen, weil ich finde, dass die Gesundheit etwas ist, das man nicht immer vor sich herschieben sollte. Danke für die vielen Tipps!
Lilia

Reply
    Daniel Schröder 8. Oktober 2018

    Hey Lilia,

    freut mich sehr, dass dir der Artikel etwas Inspiration geben konnte, vielen Dank für das Feedback! 🙂

    Ein Abnehmtagebuch als Blog finde ich natürlich ganz besonders gut – ich bin echt froh, dass ich es damit probiert habe und kann es nur empfehlen. Mach dir keine Sorgen, dass man anfangs etwas überfordert ist mit den ganzen Funktionen und Möglichkeiten, die einem ein Blog im Internet bietet. Man sagt, ein Blog (bzw. eine Webseite generell) ist nie fertig! Wenn ich überlege, wie mein Blog noch Anfang 2017 aussah, oh je. Und so werde ich vielleicht auch in 2 Jahren auf meinen heutigen Blog zurückblicken. Auch ist es voll in Ordnung, wenn du erst mal langsam startest und dir für die Inhalte Zeit lässt, keiner schreibt vor, wie schnell es gehen muss. Und gerade wenn du auch andere Prioritäten neben dem Abnehmen hast, so gibt das dem Ganzen noch viel mehr Nähe zur Realität. Kaum jemand kann sich zu 100% nur auf das Abnehmen konzentrieren und das muss man auch nicht. Auch ich mache den Blog neben meinem Job und einem Fernstudium. Eigentlich komme ich oft nur am Wochenende dazu, etwas am Blog zu basteln. Jeder geht sein Tempo und misst dem Abnehmen und anderen Dingen die Zeit bei, die einem beliebt.

    Wenn du mal Fragen zu deinem Blog haben solltest, oder auf Probleme stößt, kannst du mir auch gerne über das Kontaktformular schreiben. Ich helfe, wo ich kann. Außerdem kann ich dir auch sehr Instagram ans Herz legen, dort ist eine sehr aktive Community rund ums Abnehmen entstanden. Sicherlich wirst du da auch schnell Kontakte (Follower) finden und selber durch andere inspiriert. Der ganze technische Kram wie bei einem Blog entfällt dort. Außerdem ist es kostenlos.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Abnehmen und Geduld mit dem Blog, bzw. der Art Abnehmtagebuch, für die du dich entscheidest. 😉

    Liebe Grüße

    Daniel

    Reply
Add Your Reply

Leave a Comment: