Meine Körperfettmessung (Nr. 3)

By Daniel Schröder | Gewichtsverlauf

Jul 16
körperfettmessung-körperfettanalyse

Vor kurzem stand die dritte Körperfettmessung innerhalb meiner #50kgchallenge an. Ich war wieder sehr gespannt auf das Ergebnis, denn Körpergewicht konnte ich weiterhin abnehmen. Auch der Bauchumfang ist langsam weniger geworden – aber würden sich diese Informationen mit der Körperfettmessung decken?!

Mit der Körperfettmessung habe ich eine eindeutige Auskunft darüber, WAS ich abgenommen habe:

  • Nur Fettmasse?
  • Nur Fettfreie Masse?
  • Oder von beidem etwas?

Das Ergebnis ist wichtig, um Anpassungen an meiner Ernährung vorzunehmen, alle anderen Parameter bleiben gleich. Darunter zum Beispiel:

  • Kein Cardio
  • Kein Low-Carb
  • Kein Clean-Eating
  • Kein Verzicht auf Fastfood
  • Kein Verzicht auf Alkohol
  • Möglichst viele Kohlenhydrate am Abend

Eine komplette Auflistung meiner -etwas anderen- Diätvorgaben, findet du hier:

→ Meine Diätvorgaben

Wenn du neu hier bist, oder die ersten Körperfettmessungen noch nicht mitbekommen hast, dann schau dir diese bei Gelegenheit auch mal an. 😉

Dabei geht es weniger um die Messergebnisse, denn diese siehst du auch weiter unten in diesem Artikel. Es geht viel mehr um die Interpretation und die „Geschichten“ zu den anderen Körperfettmessungen. 🙂

Du findest die anderen Messungen hier:

→ Körperfettmessung Nr. 1
→ Körperfettmessung Nr. 2

Körperfettmessungen

Aktuelle Körperfettmessung – Nr. 3
(Woche 18)

körperfettmessung

Körperfettmessung – Nr. 2
(Woche 8)

koerperfettmessung

Körperfettmessung – Nr. 1
(Woche 0)

koerperfettmessung ergebnis

Vergleich Körperfettmessung
Nr. 1  ⇔  Nr. 3

körperfettmessung-körperfettanalyse

Analyse der Körperfettmessung Nr. 3

Das Verhältnis von Verlust an Fettmasse zu Verlust an fettfreier Masse ist ähnlich wie bei der ersten Messung ungefähr 1:3.

Das heißt, ich nehme kontinuierlich ungefähr 3/4 Fettmasse und 1/4 fettfreie Masse ab.

In der aktuellen Messung (verglichen mit der ersten Messung) bedeutet das:

Verlust Gesamtgewicht
~ 8,7 kg

Verlust fettfreie Masse
~ 2,2 kg

Verlust Fettmasse
~ 6,5 kg

Da der Anteil an fettfreier Masse auch weiterhin abnimmt, ändert sich prozentual leider nicht viel am Körperfettanteil. 🙁

Mit den aktuellen ca. 36 % Körperfettanteil bin ich weiterhin noch ganz schön tief im Risiko-Bereich.

Auf meinen Social-Media-Kanälen habe ich vor kurzem schon mitgeteilt, dass ich die 10kg-Marke geknackt habe. Das liegt daran, dass die Gewichtsreduktion schon kurze Zeit vor der ersten Messung angefangen hat. 😉

Was mit „Fettfreie Masse“ gemeint ist, habe ich in dem Artikel zur 2. Körperfettmessung sehr ausführlich erklärt.

Hier noch mal eine knappe Übersicht, was unter diesem Parameter zu verstehen ist:

Fettfreie Masse

  • Knochenmasse
  • Organe
  • Muskelmasse
  • Magen-, Blasen-, Darminhalt
  • Wasserhaushalt (intrazellulär/extrazellulär)
  • Glykogenspeicher

In der aktuellen Messung gehe ich nicht mehr davon aus, dass Glykogenspeicher und Magen- und Darminhalt einen wesentlichen Einfluss auf die fettfreie Körpermasse hatten.

Stattdessen vermute ich hier tatsächlich einen Verlust an Muskulatur.

Als Gründe dafür sehe ich zum einen das seltene Training und zum anderen den zu geringen Eiweißkonsum.

In meinen Diätvorgaben habe ich mir vorgenommen, maximal 3x pro Woche Sport zu treiben. Selbst das ist für eine Muskelstimulation schon nicht optimal. Aber an diese Maximal-Vorgabe werde ich mich natürlich weiterhin halten.

Allerdings gab es einige Situationen, wo ich deutlich seltener zum Sport kam.

So kam ich beispielsweise während eines Seminars nur 1x in 7 Tagen zum Sport und in einer Prüfungsvorbereitung 10 Tage lang gar nicht.

In Verbindung mit einem Kaloriendefizit und einer möglicherweise etwas zu geringen Eiweißaufnahme ist das dem Muskelerhalt natürlich nicht dienlich. 🙁

Meine Anpassung an dieser Stelle sieht so aus, dass ich den Eiweißgehalt in der Ernährung von 2 g – 2,5 g auf 2,6 g – 3,0 g erhöhen werde.

Aber wie ich immer wieder betone, möchte ich meine „Diät“ in mein Leben integrieren – und nicht umgekehrt.

Wir haben alle gewisse Verpflichtungen im Leben und eine ganz bestimmte Rangfolge an Prioritäten.

Bei mir ist es beispielsweise so, dass meine Familie und Freunde höchste Priorität haben. Danach kommt mein Studium, mein Blog und weitere Projekte. Danach kommt die Ernährung, dann Sport und dann mein aktueller Job.

Gewichtsreduktion heißt nicht, sein ganzes Leben auf den Kopf stellen zu müssen und wesentlichen Verpflichtungen nicht mehr nachzugehen, nur um irgendwie Ernährungsplan A oder Trainingsplan B umsetzen zu können.

Ob ich also in einer Woche 0,45 kg oder 0,51 kg abnehme, ist mir völlig Hupe. Wichtig ist, dass mein Leben, so wie ich es leben möchte, unter einer Ernährungsanpassung nicht leidet. Und das tut es auch nicht. Und das sollte es auch nicht.

Wenn einem dies gelingt, dann gibt es kaum einen Grund, mit der Gewichtsreduktion aufzuhören. Das langfristige Ergebnis steht bei mir also im Vordergrund.

Mit diesem Blog sehe ich es als meine Aufgabe, dir zu erklären, wie ich das umsetze, damit du es für dich ebenfalls zumindest ausprobieren kannst. 🙂

Wie fühle ich mich jetzt?

Mein Bauchumfang hat sich seit Beginn um ungefähr 9 cm reduziert und die Laborwerte (besonders die Leberwerte: GGT und GPT) sind wieder im Normalbereich.

Über meine Laborwerte wird es in Zukunft auch noch einen ausführlichen Artikel geben. Vorher möchte ich aber noch das Blutbild abwarten, das zum Ende des Projekts erstellt wird.

Ich fühle mich agiler, beweglicher und konnte meine Kraftwerte im Training teils beibehalten und teils sogar steigern.

Meinem Umfeld fällt jetzt immer mehr auf, dass sich etwas an mir ändert – zumindest optisch. Das freut mich natürlich auch. 😛

Weiterhin ist es so, dass ich nicht einen Meter laufen war oder auf Alkohol oder Fastfood verzichtet habe.

Unterm Strich bin ich eigentlich gefühlsmäßig gar nicht auf Diät.

Deshalb benutze ich diesen Begriff auch bewusst nur selten. Denn was ich mache ich keine Diät im klassischen Sinne, sondern eine Ernährungsanpassung, durch die man abnimmt. 😉

Es ist alles eine Frage der Sichtweise!

#50kgchallenge

Was sagst du? 🙂

Was ist deine Meinung zum bisherigen Verlauf meiner Gewichtsreduktion? Zu wenig abgenommen?

Möchtest du, dass ich auf bestimmte Aspekte gezielter eingehe, oder hast du Fragen?

Schreib gerne alles unten in die Kommentare – ich freue mich, auch diese zu beantworten!

Über den Autor

Daniel Schröder ist 30 Jahre alt und der Gründer von caloright®. Er bloggt mit Leidenschaft über die Themen Ernährung, Abnehmen und Fitness. Daniel reizt es besonders, auch unkonventionelle Wege zu gehen und seinen Körper bewusst an Grenzen zu führen, um so die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken. Mit seinem Abnehmblog möchte er Orientierungslosen, insbesondere nach gescheiterten Diäten, seinen Weg zeigen, um aus dem Ernährungs- und Diätlabyrinth hinaus zu finden. Er steht für eine langfristige und kontrollierte Gewichtsreduktion.

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